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Verena Schaupp :: Freund/innen Blog

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  • March 15, 2010

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/p_DBDUGG6VU/

    Ich beschäftige mich gerade wieder mit Google Buzz—u.a. weil ich heute beim Grazer Webmontag etwas darüber sagen möchte. Ich fühle mich nicht als Experte, ich habe mich noch nicht richtig mit Buzz vertraut gemacht. Wie über allen anderen sozialen Technologien im Anfangsstadium kann man über Buzz nur vernünftig etwas sagen, wenn man es praktiziert hat. Mein Hauptproblem dabei, Buzz zu praktizieren, ist nicht eine schlechte signal vs. noise ratio sondern die hohe Qualität der Diskussionen, denen ich folge. Man kann sie kaum in Echtzeit verarbeiten.



    Buzz fasziniert mich noch immer. Trotzdem kommt es mir vor, als wäre Buzz falsch herum gelauncht worden. Interessant und innovativ an Buzz sind die vielen offenen Technologien, auf denen es aufbaut (dazu z.B. James Clark und
    Louis Gray). Als Produkt, als Community oder soziales Netzwerk dagegen wirkt Buzz auf mich wie auf dem Reissbrett entworfen, wie eine von Technikern und Produktmanagern erdachte Verpackung für möglichst viele und möglichst fortgeschrittene Features. Buzz fehlt die evolutionäre Entwicklung, es ist anders als Twitter, Friendfeed und auch Facebook top down konzipiert und konsequenterweise ja auch so eingeführt worden.



    Mich erinnert das an Microsoft-Produkte und ihre Featuritis (ich sage das als Google-Fan). Die Stärke von Imperien wie Google liegt nicht in Produkten, die Sex haben und die Benutzer verführen. Google sollte sich auf die Infrastruktur konzentrieren. Dort hat auch Microsoft seine Stärken—etwa mit der Entwicklung des XMLHttpRequest. Ein soziales Netz, dass von einem Großkonzern gestartet wird, hat etwas von einer Betriebsfeier: Buffet und Band mögen gut sein—aber Gäste und Umgebung wirken immer aufgedonnert.





    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/YOjcJVNWvw4/

    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    March 12, 2010

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/XfTfZKwCc5c/

    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    March 11, 2010

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/iUcdMTenYqI/

    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    March 07, 2010

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/mhevj32M554/

    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    March 02, 2010

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/5NJEsqV8W9k/

    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    http://feedproxy.google.com/~r/typepad/lostandfound/~3/2yVXPQFFH-Y/

    Tom Schaffer hat mich eingeladen, einen Gastbeitrag für das erneuerte zurPolitik.com zu schreiben. Aus gegebenem Anlass geht es dabei um Crowd Funded Journalism.




    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    http://heinz.typepad.com/lostandfound/2010/03/crowd-funded-journ

    Tom Schaffer hat mich eingeladen, einen Gastbeitrag für das erneuerte zurPolitik.com zu schreiben. Aus gegebenem Anlass geht es dabei um Crowd Funded Journalism.


    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    http://heinz.typepad.com/lostandfound/2010/02/buzz-buzz.html

    Habe erst ein wenig mit Google Buzz herumgespielt. Informativ ist die Aufzeichnung des Google Buzz Launch Event, man erfährt einiges darüber, was Google mit Buzz vorhat. Mein erster Eindruck: Buzz ist nach Twitter die erste Microblogging-Plattform mit Aussicht auf einen Massenerfolg. Ich glaube nicht wie Steve Rubel, dass Buzz als Rohrkrepierer endet, dazu hat es sich zu schnell verbreitet, und dazu ist es zu gut mit anderen Google-Diensten integriert. Ich verstehe Buzz nicht vor allem als Alternative zu Twitter. Buzz hat viele ganz andere Features, dafür fehlen ihm wichtige Funktionen von Twitter.


























































    Twitter

    Buzz

    Umfangsbegrenzung

    ja

    nein

    Threaded Conversations nein ja
    Posten an Gruppen nein ja
    @-Replies ja ja
    Retweeten/Weitersenden ja nein
    Hashtags ja nein
    Geoinformation optional ja
    Automatisiertes Erkennen relevanter Informationen nein ja
    Gmail/Google Profile-Integration nein ja


    Mein zweiter Eindruck: Buzz ist nicht als Konkurrenz zu Twitter, sondern als Konkurrenz zu Facebook angelegt.



    Buzz ist nicht nur eng mit GMail verbunden, sondern auch mit den Google-Profilen. Gmail-Benutzer erhalten mit Buzz einen Activity-Stream, der eher mit Facebook als mit Twitter Ähnlichkeit hat. Anders als Facebook (und Twitter) ist Buzz aber an offenen Standards orientiert (siehe dazu How Google Buzz is Disruptive: Open Data Standards). Mit Buzz, Open Social, GMail, Greader und GTalk hat man via Google fast alle wichtigen Funktionen zur Verfügung, die Facebook anbietet, aber eher als einen Baukasten, dessen Teile man leicht durch andere Teile ersetzen kann.



    Mein dritter Eindruck: Buzz macht es noch schwieriger, den eigene Lifestream zu organisieren. Schon vor Buzz musste man sich entscheiden, auf welchen Plattformen man Inhalte erzeugt, und welche man eher zum Sammeln und Abspielen verwendet. Ich benutze selbst Typepad und Twitter zum Schreiben; Diigo, GReader, Posterous und einige andere Tools zum Sammeln und Sharen; Friendfeed, Facebook und soup.io zum Verbreiten. Ich benutze die Tools ähnlich wie Louis Gray, der in The New 2010 Social Media Data Flow, With Buzz in einer Grafik zeigt, wie er seinen Activity- oder Lifestream organisiert:





    Ich werde Buzz auch zum Sammeln und Verbreiten verwenden, hoffe aber, dass sich dort auch Unterhaltungen entwickeln, und die werden außerhalb von Buzz, also z.B. bei Facebook und Friendfeed, vorerst nicht zu verfolgen sein. Das Problem, wie man Kommentare jenseits von Daten-Silos verfügbar macht, ist nicht gelöst; Buzz soll in absehbarer Zeit das Salmon Protocol unterstützen.



    Vierter Eindruck: Spätestens mit Buzz etabliert sich eine eigene, webtypische Art asynchronen dialogischen Schreibens. Es gibt verschiedene unscharfe Bezeichnungen für dieses "Genre": Microblogging, Activity Streams, vielleicht auch einfach Twittern. Es handelt sich um Schreibweisen mit offenen Grenzen zu Blogs auf der einen Seite und zum Instant Messaging auf der anderen Seite. Im Gegensatz zum Email sind sie hypertextuell, tenedenziell öffentlich und an URLs gebunden. Bisher werden diese Schreibformen meist mit den Plattformen, z.B. Twitter oder Facebook, identifiziert, auf denen man sie ausüben kann. Je mehr solcher Plattformen aber existieren, desto mehr wird sichtbar, dass es sich hier um etwas wie eine eigene Textsorte handelt, die an die hypermediale Umgebung des Webs gebunden ist.


    Stichwörter: Lost and Found

    veröffentlicht von Heinz Wittenbrink | 0 Kommentar(e)

     

    February 28, 2010

    http://schneeengel.de/blog/?p=519

    rund einen monat nutze ich jetzt beide “lokalisierungs-netzwerke” intensiv. das konzept ist das gleiche, man sagt, wo man sich grad befindet und checkt an diesem ort ein. das kann ein ort sein, ein restaurant, hotel, bahnhof, was auch immer. beide dienste unterscheiden sich eigentlich nur in wenigen punkten.


    foursqare setzt ein bisschen auf den wettbewerb. für jedes einchecken und jeden neuen erfassten ort gibt es eine bestimmte anzahl von punkten. dazu gibt es dann ein “leaderboard”, auf dem angezeigt wird, wer in deinem netzwerk denn nun grad “führender” ist. zusätzlich kann man der “mayor” - also bürgermeister - von dem besagten ort werden, in dem in den letzten zwei monaten am meisten eingecheckt hat.


    bei gowalla gibt es bestimmte “items”, die einen hinter manchen orten erwarten. wenn ich das richtig mitbekommen hab, kommen manche zufällig, andere sind von anderen nutzern, die schon mal dort waren, hinterlegt worden.


    designmäßig sagen viele, läge gowalla vorn (warum es achim auch öfter genutzt hat). ansprechender ist es auf jeden fall - obwohl’s mir manchmal sogar ein bisschen zu verspielt und comic-lastig wirkt. ein vorteil ist auf jeden fall, dass man jeden ort deutlich besser zuordnen kann, also es gibt eine große auswahl von kategorien. handelt es sich bei dem ort zum beispiel um ein restaurant, gibt es dort italienische küche, asiatische und und und. oder es handelt sich um einen aussichtspunkt, ein ski-resort etc. das hilft auch bei der orientierung vor ort, denn man sieht gleich, wo das nächste restaurant ist bzw. was für orte sich genau im umkreis befinden. zusätzlich kann man auch noch den ort räumlich beschränken, bzw. sagen, in welchem umkreis man dort einchecken kann. somit kann zum beispiel verhindert werden, dass jemand eincheckt, der nicht wirklich dort ist. das geht allerdings nur über eine spätere bearbeitung per webseite.

    ein vorteil von foursquare ist, dass man gleich die genaue adresse eingeben kann. das ist hilfreich, wenn das gps einen nicht “anständig” - also nah genug - ortet. das fehlt eindeutig bei gowalla. hier kann man den ort nur später über die webseite per googlemaps-interface berichtigen (was bei foursquare zusätzlich natürlich auch geht). das mag vielleicht ein hotelier oder restaurant-besitzer machen, dem wichtig ist, dass die adresse auch stimmt, einem “tourist” dürfte das zu lästig sein. entweder der ort ist gleich richtig erfasst oder auch nicht. in größeren städten bzw. bereichen, wo das gps fast punktgenau trifft, mag das nicht nötig sein. in rauris habe ich allerdings festgestellt, dass das sehr nützlich ist. dort wurde nämlich fast kein punkt richtig bestimmt, sondern das gps setzte einen immer wieder auf den gleichen punkt.


    auf der zugfahrt von schwarzach nach graz habe ich festgestellt, das gowalla in der region scheinbar deutlich häufiger genutzt wird, orte wurden mir dort immer angezeigt, wobei bei foursquare oft kam, “we can’t find anything nearby”. in rauris gab es zumindest schon einen gowalla-nutzer, foursquare nutzte noch niemand. in graz ist beides stark vertreten, wobei ich den eindruck habe, dass hier foursquare leicht vorne liegt.


    ein paar weitere vorteile im überblick:


    gowalla




    • trips anlegen, es gibt welche, die von unbekannten gemacht wurden - z.b. die sehenswürdigkeiten im central park - und man kann auch selbst welche für seine freunde anlegen - z.b. eine historische tour durch rauris. hiermit ließen sich einige spielereien anstellen, eine schnitzeljagd könnte ich mir vorstellen - oder auch einfach eine bartour durch graz.

    • man kann einzeln abstellen, ob man die check-ins von einer person jetzt sehen will - also wo er sich grad aufhält - oder nicht

    • je nachdem was hinterlegt wurde, kann man die person mit einem klick per mail, telefon oder sms anschreiben

    • beim einchecken sieht man, wo der ort ist (roter nadelkopf) und wo man sich grad befindet (blauer nadelpunkt) - und mit einem klick drauf ist man in google-maps, was die navigation dort hin natürlich um einiges erleichtert

    • die spots in der umgebung sind besser geordnet. ich kann mit z.b. alle punkte in der umgebung anzeigen lassen oder kann sie auch separieren nach “architektur”, “bildung”, “unterhaltung”, “essen”, “nachtleben” usw.



    foursquare




    • personendetails (twitter/facebook) werden auch in app angezeigt (macht zuordnung der person einfacher)

    • es können tips angelegt werden (was sollte man essen, was kostet das bier etc - hier sind nur zeichenmäßig grenzen gesetzt)

    • ich kann bei jedem einzelnen check-in bestimmen, ob es meine foursquare sehen können oder nicht

    • am jeweiligen punkt können auch die tweets in der umgebung angezeigt werden, dem ort kann auch ein twitter-account zugeordnet werden

    • gibt es nicht nur für iphone und android, sondern u.a. auch für blackberry und palm.



    wozu ist das ganze nun eigentlich gut? für den urlaub stelle ich mir das sehr praktisch vor. ich bin in einem ort, an dem ich noch nicht war, kann aber sofort sehen, was sich so alles in der umgebung befindet. ich muss mich nicht erst per google das angebot teilweise umständlich durchforsten, sondern ich öffne die iphone-app und habe eine praktische übersicht. auch für ansässige hotels, restaurants, clubs oder was auch immer für “touristische” betriebe habe ich wieder einmal ein kostenloses tool, dass mir mit sehr wenig aufwand werbung verschafft. und warum nicht daraus auch spezielle angebote entwickeln (wie es in den usa bereits gemacht wird). der foursquare-bürgermeister vom lokal bekommt zum beispiel einmal im monat ein essen umsonst, oder ein bier oder was auch immer. oder jemand, der eincheckt bekommt einen gewissen rabatt. denn wenn er eincheckt, sagt er seinen freunden (und wenn er es mit twitterverbunden hat sogar der ganzen welt) ja, wo er sich grad befindet. worauf die vielleicht sagen: hey, kenn ich noch gar nicht, muss ich auch mal ausprobieren.


    und ja, ich weiß, jetzt kommen wieder die kritiker. “gläserner mensch”, “jeder weiß, wo ich bin”, “da weiß ja dann jeder einbrecher, wann ich nicht zu hause bin” - muss ich glaub ich nicht weiter ausführen…

    auch hier ist man wieder einmal an dem punkt angekommen: man ist nur so gläsern, wie man selbst will. natürlich lässt sich mit den diensten problemlos ein ziemlich genaues bewegungsprofil anlegen. natürlich kann jeder sehen, wo ich grad bin - bin ich zu hause, bin ich unterwegs - wo bin ich grad genau. ist alles möglich, hat aber auch seine haken. auschecken kann ich bei den orten nicht - weder bei foursquare, noch bei gowalla - das heißt, checke ich nirgends anderes ein, bin ich auf ewigkeiten bei dem letzten ort, in dem ich eingecheckt hab. außerdem kann ich selbst bestimmen, wer sieht, was ich grad mache. ich persönlich habe zum beispiel die verbindung zu twitter und facebook erst mal “stillgelegt”. ich kann aber - wenn ich es für wichtig halte - jederzeit auch sagen, dass der dienst es bei twitter und/oder facebook veröffentlichen soll. dann sollte mir aber bewusst sein, dass es über twitter jedem auf der welt möglich ist zu sehen, wo ich grad bin. sonst sehen es nur meine foursquare-freunde, also die, die ich dort hinzugefügt hab. aber selbst die kann ich, wenn ich will, ausschließen, in dem ich einfach sage, dass soll nicht gepostet werden. dann steht bei mir nur “off the grid” - also unterwegs. das kann aber rein theoretisch auch heißen, ich habe zu hause eingecheckt, muss nur nicht jeder wissen.


    eine gute einleitung zu foursquare und gowalla (und wie es in den usa bereits teilweise genutzt wird) gibt’s übrigens bei youtube. ich bin in den letzten wochen dazu übergegangen, foursquare intensiver zu nutzen. mit der wettbewerbssache haben sie mich einfach eingefangen. auch die anzeige der in der nähe verfassten tweets gefallen mir. ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird. ich glaube, es könnte sich zu einem neuen hype entwickeln. mal sehen, wann und ob es den mainstream erreicht.


    schneeengel bei foursquare


    schneeengel bei gowalla


    Stichwörter: Berlin, Graz, Jochen, JUK, JUK07, Schneeengel

    veröffentlicht von Jochen Hencke | 0 Kommentar(e)

     
     
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