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Immer erreichbar. Jederzeit und überall kommunizieren. Ständig online.
Dies sind nur einige „Schlagsätze“, die das Kommunikationsverhalten unserer „erreichbaren Gesellschaft“ beschreiben. Egal ob es sich um ein wichtiges geschäftliches Gespräch oder um den Austausch des neusten Klatsch und Tratsch mit der besten Freundin handelt – durch Handy, Internet und Co. sind wird heutzutage fortwährend ansprechbar.
Doch wie war das denn damals noch? Man konnte nur telefonieren, wenn man sich in der Nähe eines Festnetzanschlusses oder einer Telefonzelle befand. Und Handys waren noch selten gesehene Gäste.
Dabei hat die Erfolgsgeschichte des Mobiltelefons eigentlich schon früh begonnen. 1876 erfand Alexander Graham Bell das Telefon – das Festnetztelefon wohlgemerkt. Ihm ist es damals erstmals gelungen, gesprochene Kommunikation über größere Distanzen zu übertragen. Vor diese Erfindung mussten sich die Menschen entweder persönlich treffen oder – heutzutage schon fast unvorstellbar (!) – einen Brief schreiben.
Das erste Handy war aus heutiger Sicht eher ein Sportgerät als ein Mobiltelefon: 33 cm lang (länger als eine DIN A4 Seite) und 800 Gramm schwer (fast so schwer wie eine Flasche Mineralwasser) konnte man es um läppische 3.995 US-Dollar erwerben. Sein Akku reichte für ganze 15 Stunden Stand-by-Zeit und eine knappe Stunde Gespräch. Und dann war da noch die Sache mit dem Empfang ...
Aber die technische Entwicklung machte es möglich und so gibt es heute schon mehrere Geräte in einem: egal ob Telefon, iPod oder Internet-Empfangsgerät – die so genannten Smartphones vereinen alles was das Technik-Herz begehrt.
Wie ich auf diese Thema komme? Vor kurzem ist mir zu Ohren gekommen, dass man jetzt auch bald auf dem höchsten Punkt der Erde telefonieren kann. Laut eigenen Angaben will die nepalesische Telefongesellschaft die Region um den höchsten Berg der Erde mit dem Mobilfunknetz verbinden, um so Handy-Empfang am Mount Everest herstellen zu können. Bislang mussten die Touristen in der Region ein teures Satellitentelefon am Basislager nutzen.
Und wieder ein Schritt mehr in Richtung „immer und überall erreichbare Gesellschaft“.
Stichwörter: alexander graham bell, gesellschaft, handy, internet, mobiltelefon, mount everest, telefon
Da sitzt man ganz interessiert im Vorlesungssaal, klappt das MacBook auf und liest „Chinesische Mauer wird immer länger“. Nach einem schnellen Blick auf den Kalender, der jedoch den 20. April 2009 anzeigt, wird ein verspäteter Aprilscherz
Tja, liebe Leute, kein Scherz, sondern die Chinesische Mauer ist laut dem Staatlichen Vermessungsamt Chinas seit gestern 8.852 Kilometer lang – also über 2.500 Kilometer mehr als vor der zweijährigen Neuvermessung mit Infrarot- und GPS-Geräten.
Nächste Frage, die sich dabei stellt: Wer baut denn da immer noch an der Mauer? Dass die Einwohner Chinas sehr fleißige Leute sind, ist ja mittlerweile schon weltweit bekannt, zumal auch viele Firmen ihre Produktionsfirmen nach China outsourcen (die genauen Beweggründe dessen seien an dieser Stelle jedoch dahingestellt). Aber dass irgendjemand an der längsten Mauer der Erde weiterbaut ist wohl sogar in China eher ungewöhnlich.
Zur Aufklärung: Laut der amtlichen Zeitung „China Daily“ seien neue Abschnitte zwischen dem Burg Hu in der nördlichen Provinz Lianonin und dem Jiayu-Pass in der westlichen Provinz Gansu entdeckt worden.
Naja, Fehler passieren eben. Aber normalerweise übersieht man über 2.500 Kilometer Mauer nicht so einfach... Oder haben sich die Chinesen bisher nur immer vermessen? auch gleich wieder ausgeschlossen. Aber was hat es dann mit dieser doch eher ungewöhnlichen Neuigkeit auf sich?
1. April 2009, 21.00 Uhr und ich habe heute den ganzen Tag lang keinen einzigen Aprilscherz gesichtet. Dabei sind die Zeiten, in denen man sich kaum aus dem Haus traute, um die Begegnung mit rutschigen Fußböden oder närrischen Kollegen zu vermeiden, noch gar nicht so lange her...
Seit Jahrhunderten werden Leute von Scherzbolden auf der ganzen Welt „in den April geschickt“. Unvergessen sind zum Beispiel Bilder, die am 1. April 1957 bei der BBC über den Bildschirm flimmerten und von einer Spaghetti-Ernte in der Schweiz berichteten.
Und nun soll dieser Brauch ganz von der Bildschirmfläche verschwunden sein? Kulturanthropologe Gunther Hirschfelder führt die Angst, sich zu blamieren als Grund dafür an. „Man denkt, die ganzen Komiker im Fernsehen seien sowieso viel lustiger und die eigene Idee nicht gut genug.“ Steckt der Aprilscherz also wirklich in einer Krise? Ist er verschwunden?
Nach eingehender Recherche im Internet konnte ich den verschwunden geglaubten Aprilscherz jedoch aufspüren:
Große Mühe gab sich Peter Turi, der Branchenblogger und –interessierte ein besonderes Zuckerl servierte: „Axel statt Google: Das derzeit begehrteste Start-up der Welt fällt in deutsche Hände – die Axel Springer AG kauft für 1,5 Milliarden Dollar den Kurznachrichtendienst Twitter. Dies bestätigte der Medienkonzern am frühen Mittwochmorgen durch einen Twitter-Eintrag.“
Auch die Privatradios unseres Nachbarlandes konnten sich einen kleinen Aprilscherz nicht verkneifen und überraschten ganz Deutschland mit der Nachricht, dass Bundeskanzlerin Merkel schwanger sei.
Mit der Nachricht „Das EU-Gleichstellungsgesetz zwingt alle Kommunen in Deutschland, bis zum Jahr 2011 die Hälfte aller Parkplätze für Frauen zu reservieren“, wurden deutsche Autofahrer auch via Twitter zum Narren gehalten.
Also ist der Aprilscherz doch noch nicht ganz von der Bildschfläche verschwunden. Scherzen gut, alles gut!!
Dank der zeitgleichen Vorbereitungenaufmehrere Präsentationen stapeln sich zur Zeit die Bücher auf meinem Schreibtisch und sonstigen Ablageflächen. Beim Aufschlagen, Durchblättern und natürlich Lesen dieser, zu meinem Bedauern meist Sachbücher erweckt eine in letzter Zeit besonders oft in Schlagzeilen diskutierte Erfindung immer wieder meine Aufmerksamkeit: das E-Book.
Jetzt sollen wir als Bücher nicht mehr vom Papier, sondern einem digitalen Gerät lesen. Naja, besonders überzeugt bin ich von dieser Neuerung nicht wirklich. Aber natürlich zwingt mich meine journalistische Neugierde zu Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Techniken. Und deshalb habe ich mich von der auf mich wartenden Fachliteratur kurzerhand abgewendet und mich mal ein bisschen mit dem Elektronikbuch auseinandergesetzt.
Das Buch der Zukunft hat also keine Seiten mehr. Die ganze Lesekultur werde umgewälzt, wenn man Hunderte von Büchern auf einem einzigen Gerät gleichzeitig mit sich herumtragen kann. Was vor allem für Schüler und Studenten ein Argument ist. Momentan verwenden unzählige Verlage ihre Arbeitszeiten damit, ihre Bestseller für die elektronischen Formate aufzubereiten.
Auch die Art zu schreiben würde durch das elektronische Lesen maßgeblich verändert werden: kürzere Texte und Verlinkungen werden immer mehr in Mode kommen. Und nicht nur das, sondern auch Buchpreise und Urheberrecht würden revolutioniert werden. Dann wäre da noch der nicht zu verachtende Umweltaspekt. Durch das neue E-Book wird natürlich viel weniger Papier zur Herstellung von Büchern benötigt.
Obwohl sich das E-Book während meiner Recherche sogar persönlich bei mir vorgestellt hat, blättere ich doch lieber bei in guten, alten, mir vertrauten Büchern. Irgendwas muss doch auch im "digital age" noch analog bleiben, oder?
Endstation Sehnsucht? Von wegen! Davon konnten ÖBB-Kunden am Sonntag nur Träumen, denn am 8. März 2009 hieß es auf der gesamten Westbahnstrecke der österreichischen Bundesbahn: Endstation Hütteldorf!
Gegen 14.00 Uhr hatte ein Zug eine Oberleitung, die mit aller Wahrscheinlichkeit durch Wind und Wetter in Mitleidenschaft gezogen worden war, abgerissen, was dazu führte, dass der komplette Wiener Westbahnhof bis 2.00 Uhr früh außer Gefecht gesetzt war.
Bei solchen Störfällen gibt es natürlich immer einige Betroffene: Diejenigen, die in einem dieser Züge in Richtung Westbahnhof saßen, jene, die am Westbahnhof auf ankommende Züge warteten und diejenigen, die beabsichtigten, mit einem der Züge vom Westbahnhof abzufahren.
Und in allen drei Fällen wurde man mal wieder nur sehr spärlich informiert. Die Wartenden am Bahnhof erhielten nicht nur keine Informationen, sondern waren auch mit vom Erdboden verschluckten Personal konfrontiert. Ankommende wiederum wurden kurzfristig von der ÖBB gebeten, mit der U-Bahn von Hütteldorf weiterzufahren, waren dann jedoch schon an ihrem Ziel angelangt.
Wer hingegen als Abreisender nicht zufälligerweise vor seinem Aufbruch zum Bahnhof auf die Homepage geklickt und sich die aktuelle Kundeninformation zu Gemüte geführt hat oder „Warnanrufe“ von Familie und Freunden erhielt, stand auf dem Bahnsteig eines lahmgelegten Westbahnhofs und erhielt erst dort, viel zu spät, die Auskunft: „Alle Züge fahren von Hütteldorf.“ So konnte man in Stoßzeiten gehetzte Bahnkunden sehen, die sich samt Koffer in die U-Bahnen quetschten, um ihren Zug doch noch zu bekommen.
Ach, und dann wäre da noch die Möglichkeit gewesen, die Nummer des CallCenters der ÖBB ins Mobiletelefon zu hämmern und mal dort nachzufragen. Allerdings kann man in einer solchen Situation mit der Aussage „Ich kann Ihnen nicht sagen, ob der Zug überhaupt fährt.“ auch nicht wirklich viel anfangen...
Seit dem 1. März 2009 wurde nach Graz und anderen Städten der Steiermark nun auch in Judenburg ein Alkoholverbot eingeführt. Dieses Verbot gilt auf Straßen in der Innenstadt sowie öffentlichen Plätzen, Areale rund um diese Einrichtungen und Parks.
Strafmaßnahmen. Das in Judenburg neu eingeführte Alkoholverbot ist zwar vorerst nur auf ein Jahr befristet, soll bei Erfolg jedoch unbefristet verlängert werden. Die Polizei habe mit dieser Verordnung nun endlich eine Möglichkeit, gegen Missstände vorzugehen. „Wir haben die Verordnung auf Wunsch der Exekutive erlassen, damit sie eine bessere Handhabe hat“, erklärt Bürgermeisterin Grete Gruber.
Wer gegen dieses Verbot verstößt, zahlt bis zu 2.000 Euro. Der Gemeinderat und die Polizei erhoffen sich durch die Einführung dieser Maßnahme weiter Vandalenakte verhindern zu können.
Vandalismus. Die Verordnung soll vor allem die zahlreichen, durch übermäßigen Alkoholkonsum ausgelösten Vandalenakten und Ausschreitungen eindämmen. Zudem habe es die Exekutive in Judenburg seit einigen Monaten nicht nur mit verbeulten Mistkübeln, ausgerissenen Pflanzen und Müll im Springbrunnen, sondern auch mit Beschwerden von belästigten Passanten und Anrainern zu tun.
Erlaubte Zonen. Der Alkoholkonsum in Gastgärten ist jedoch nach wie vor erlaubt. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem bekannten Judenburger Stadtfest, darf durch eine spezielle Genehmigung auch auf öffentlichen Plätzen Hochprozentiges getrunken werden.
Erweiterung. Mit Judenburg herrscht dieses Alkoholverbot nun in acht verschiedenen Städten und Gemeinden in der ganzen Steiermark: Ein solches Verbot gibt es bereits in Graz, Gleisdorf, Bad Aussee, Bruck an der Mur, Voitsberg, Bärnbach und Köflach.
Zu viele SMS können durchaus körperliche Schäden anrichten. Einer Studentin in Neuseeland wurde die beliebte Kurzmitteilung zum Verhängnis. Sie erkrankte an einer Sehnenscheidenentzündung am Daumen, weil sie täglich 100 Stück SMS verschickt hatte. „Durch das ständige Tippen haben sich die Sehnen im Daumen bis hin zum Handgelenk entzündet“, berichtete das „New Zealand Medical Journal“.
Nur zwei weitere Fälle eines „SMS-Daumens“, wie diese durch SMS-Tippen ausgelöste Sehnenscheidenentzündung in Medizinerkreisen genannt wird, sind bisher bekannt: ein Schulkind in Singapur und eine 13-Jährige in Australien. Allerdings sei die Erkrankung angesichts der Beliebtheit der SMS weiter verbreitet als bisher bekannt.
Die gute, alte SMS sei laut dem Marktforschers Portio vor allem deshalb nicht zu stoppen, weil es eine allgemein gültige Technologie ist, die auf allen Handys und Mobilnetzen funktioniert. Dazu ist sie billig und nutzerfreundlich. Die anderen Mobile-Messaging-Dienste würden das stürmische Wachstum des Marktes zwar unterstützen, aber weniger stark hervortreten als dies die SMS tut.
Heutzutage hat sich die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme per SMS zu einer alltäglichen Selbstverständlichkeit entwickelt. Viele sehen darin einen großen Vorteil, dass Informationen ohne Gespräche weitergegeben werden können und auch das Antworten zu einem selbstgewählten Zeitpunkt durchgeführt werden kann.
Europa, das jahrelang Zentrum des SMS-Wachstums war, ist im Jahr 2008 mit rund 250 SMS pro Nutzer und Monat auf eine Mittelposition zurückgefallen. Laut der Studie von Portio sind die absolute SMS-Weltmeister hingegen die Philippinen, wo Handy-Nutzer monatlich je 755 Kurznachrichten verfassen und über die Netze jagen. Die USA, die bis zur Jahrtausendwende als SMS-abstinent galten, nähern sich inzwischen sogar der 500er-Marke.
Der Marktforscher Portio wurde von seinen Konkurrenten jahrelang verlacht, weil er den Siegeszug der SMS prophezeite. Im Dezember 2008 gaben die Spezialisten des Marktforschers eine neue „Killerapplikation“ heraus.
Die SMS wird den Markt der mobilen Messaging-Industrie in den nächsten fünf Jahren nicht nur dominieren, sondern sogar vorantreiben. Laut Portio werden 2013 bereits 2,5 Billionen SMS rund um die Welt geschickt werden.
Der Anteil der SMS an der Messaging-Industrie, die auch MMS, Instant Messaging und mobile E-Mails einschließt, steigt immer weiter. Der Gesamtmarkt soll sich in fünf Jahren von 130 Milliarden Dollar (2008) auf 224 Milliarden Dollar nahezu verdoppeln.
Mittlerweile treten 78 private Radiosender bundesweit gegen die Angebote des ORF an. Der aktuelle Radiotest, der das zweite Halbjahr 2008 beleuchtet, belegt aber erneut die Marktführerschaft der ORF-Programme. Und zeigt somit das gewohnte Bild der heimischeb Radiolandschaft.
Mit einem Marktanteil von 78 Prozent konnten sich die Programme des ORF-Radios auch im zweiten Halbjahr 2008 über 5,2 Millionen tägliche Hörerinnen und Hörer freuen. Laut Dr. Willy Mitsche, ORF-Hörfunkdirektor, ist dieses Ergebnis vor allem „im internationalen Vergleich ein riesiger Erfolg, denn an die ORF-Marktanteile kommt kein anderer Radiosender in Europa nur annähernd heran.“
Besonders für Ö3 war es ein tolles Halbjahr, denn entgegen allen internationalen Medientrends konnte Ö3 seine tägliche Hörerschaft auf 2,8 Millionen ausweiten und somit innerhalb eines Jahres sogar 70.000 neue Hörerinnen und Hörer gewinnen.
Die privaten Radiosender dagegen haben täglich immerhin 1,71 Millionen Zuhörer. Die Antenne-Sender sind in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Vorarlberg und Salzburg die meistgehörten Radiosender. In der stark umkämpften Bundeshauptstadt hingegen hatte bei den Privaten nach wie vor Radio Arabella die Nase vorne. Kronehit konnte seinen Marktanteil bundesweit sogar um ein Prozent steigern.